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Oberon

By Wieland, Christopher Martin

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Book Id: WPLBN0000623240
Format Type: PDF eBook
File Size: 315.41 KB
Reproduction Date: 2005

Title: Oberon  
Author: Wieland, Christopher Martin
Volume:
Language: English
Subject: Literature, Literature & thought, Writing.
Collections: Blackmask Online Collection
Historic
Publication Date:
Publisher: Blackmask Online

Citation

APA MLA Chicago

Wieland, C. M. (n.d.). Oberon. Retrieved from http://worldlibrary.in/


Description
Excerpt: An den Leser. Die Romanzen und Ritterbuecher, womit Spanien und Frankreich im zwoelften, dreyzehnten und vierzehnten Jahrhundert ganz Europa so reichlich versehen haben, sind, eben so wie die fabelhafte Goetter und Heldengeschichte der Morgenlaender und der Griechen, eine Fundgrube von poetischem Stoffe, welche, selbst nach allem was Bojardo, Ariost, Tasso, Allemanni, und andere daraus gezogen haben, noch lange fuer unerschoepflich angesehen werden kann. Ein grosser Theil der Materialien zu gegenwaertigem Gedichte, besonders dessen was man in der Kunstsprache die Fabel nennt, ist aus dem alten Ritterbuche von Huon de Bordeaux genommen, welches durch einen der Bibliotheque Universelle des Romans einverleibten freyen Auszug, aus der Feder des verstorbenen Grafen von Tressan, allgemein bekannt ist. Aber der Oberon, der in diesem alten Ritterromane die Rolle des Deus ex machina spielt, und der Oberon, der dem gegenwaertigen Gedichte seinen Nahmen gegeben, sind zwey sehr verschiedene Wesen. Jener ist eine seltsame Art von Spuk, ein Mittelding von Mensch und Kobold, der Sohn Julius Caesars und einer Fee, der durch eine sonderbare Bezauberung in einen Zwerg verwandelt ist; der meinige ist mit dem Oberon, welcher in Chaucers ?Merchant?s?Tale? und Shakspeares ?Midsummer?Night?s?Dream? als ein Feen oder Elfenkoenig (King of Fayries) erscheint, eine und eben dieselbe Person; und die Art, wie die Geschichte seines Zwistes mit seiner Gemahlin Titania in die Geschichte Hueons und Rezia?s eingewebt worden, scheint mir (mit Erlaubniss der Kunstrichter) die eigenthuemlichste Schoenheit des Plans und der Komposizion dieses Gedichtes zu seyn.

Table of Contents
Table of Contents: Oberon, 1 -- Christoph Martin Wieland, 1 -- An den Leser, 1 -- Erster Gesang, 2 -- Zweyter Gesang, 17 -- Dritter Gesang, 28 -- Vierter Gesang, 41 -- Fuenfter Gesang, 54 -- Sechster Gesang, 71 -- Siebenter Gesang, 92 -- Achter Gesang, 112 -- Neunter Gesang, 128 -- Zehnter Gesang, 140 -- Eilfter Gesang, 151 -- Zwoelfter Gesang, 165 -- Glossarium, 183

 

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